CAP-Markt:

   

 

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CAP-Markt

 

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Viele Bürgerinnen und Bürger in Berkheim wünschen sich einen Supermarkt. Ein Blick nach Erolzheim und Memmingen zeigt jedoch, dass dort ein großes Angebot an Märkten besteht. Ein einzelner Supermarkt wird es in Berkheim daher schwer haben.

Trotzdem habe ich mich umgeschaut, weil in Gesprächen doch häufig der Wunsch nach einem Supermarkt für Berkheim genannt worden ist.

Fündig geworden bin ich in Baindt und Weingarten. Dort gibt es sogenannte CAP-Märkte, in denen Menschen mit Handicap Arbeit finden. Wir haben in Bonladen die Illertalschule. Nun möchte ich Kinder mit einer Lernschwäche oder Verhaltensauffälligkeit nicht als Behinderte bezeichnen. Aber die Illertalschule zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihre Schüler in Langzeitprojekten auf das Berufsleben vorbereitet.

Meines Erachtens würde da das Konzept eines CAP-Markts passen. Es wäre eine Chance für die Schule genau wie für die Kunden. Vor allem deswegen, weil CAP-Märkte ihr Angebot auf die schon vorhandene Nahversorgung abstimmen. Es würde im Supermarkt also nur das geben, was Bäckerei und Metzgerei nicht im Angebot haben. Auch eine Poststelle wäre in so einem CAP-Markt übrigens möglich.

Es geht bei der Idee CAP-Markt also um mehr als das In-Lohn-und-Brot-Setzen von Menschen mit Behinderung. Die Zeitung hat dies leider falsch dargestellt. Es geht darum, ein genau auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Gemeinde Berkheim zugeschnittenes Angebot zu finden, das hinterher auch funktioniert und von den Kunden angenommen wird. Es geht darum, den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach einem Supermarkt aufzunehmen und nach einer Lösung zu suchen, die der bestehenden Nahversorgung keine Konkurrenz macht. Mit der Illertalschule gebe es möglicherweise einen Kooperationspartner, der die Idee zu verwirklichen hilft, weil die Illertalschule ihre Schülerinnen und Schüler perfekt fördert und auf das Berufsleben vorbereitet.

 

 

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