Wahlprogramm:

   

 

Home

 

Person

 

Termine

 

Programm

 

CAP-Markt

 

Kontakt /
Impressum

   


Lesen Sie bitte im Folgenden, wo ich die Schwerpunkte meiner und unserer Aufgaben in der nächsten Zeit sehe:

 

Die Gemeinde

Berkheim, Bonlanden, Eichenberg und Illerbachen haben einen großen Vorteil. Die Orte liegen nicht nur landschaftlich schön, sie liegen auch verkehrstechnisch günstig.

Schild

Bonlanden, Illerbachen und Eichenberg haben ihren ländlichen Charakter noch weitgehend bewahrt. In Berkheim sieht das anders aus.

Viele wohnen in der Gemeinde, arbeiten aber in der Umgebung. Berkheim war einst ein stolzes Bauerndorf. Ein Blick zeigt, dass die Spuren der Landwirtschaft in der Ortsmitte immer weniger werden. Das Dorfbild wandelt sich.

Dorfbild

Eine Herausforderung wird es daher sein, den Charakter Berkheims in die Zukunft hinüber zu retten. Das muss bewahrt werden, was ein Dorf immer schon lebendig gemacht hat: Arbeitsplätze, ein lebendiges Zentrum mit Einkaufsmöglichkeiten und Freizeitangebot, ein aktives Vereinsleben, Traditionen, Geselligkeit.Wenn es nicht gelingt, das zu bewahren, läuft Berkheim Gefahr, zum reinen Schlafdorf zu werden.

.Kreuz

Die Chancen für Berkheims Zukunft stehen gut. Die Menschen engagieren sich über alle Maßen für ihre Gemeinde. Mit dem Beginn der Sanierungsmaßnahmen in der Ortsmitte hat die Bürgerschaft die Weichen in die richtige Richtung gestellt. Schnelles Handeln ist jetzt aber verlangt, um mit den Fördermitteln aus dem Landessanierungsprogramm die Ortsmitte so zu gestalten, dass sie dem Dorfcharakter gerecht wird. Das ist die erste Bewährungsprobe des neuen Bürgermeisters.

Der Bürgermeister

Auch der Bürgermeister einer kleineren Gemeinde ist längst nicht mehr nur der oberste Sachbearbeiter. Die Anforderungen an den Chef der Verwaltung reichen weit über die natürlich sorgfältig zu erledigende Verwaltungsarbeit hinaus. Der Bürgermeister von Berkheim muss einer sein, der sein Ohr an der Gemeinde hat. Er muss einer sein, der immer mitten im Dorfleben präsent ist. Die Gemeinde ist sein Netzwerk: Da weiß er, wen wo der Schuh drückt, wer wo helfen kann; er weiß, wie die Stimmung in der Gemeinde ist, und er vermittelt. Sein Ziel ist es, die Weichen in die Zukunft so zu stellen, dass alle zufrieden sind. Das geht nur, wenn der Bürgermeister mit Freude und vollem Engagement das Beste für seine Gemeinde erreichen will. Für ihn ist es deswegen auch Freizeit und nicht Arbeit, wenn er abends der Einladung eines Vereins folgt. Der Bürgermeister braucht aber noch ein zweites Netzwerk außerhalb der Gemeinde, denn er muss in Zeiten knapper werdender Kassen immer am Ball bleiben und wissen, wo er Fördermittel für die Gemeinde auftreiben kann.

Ich bringe durch meine umfassende Ausbildung und berufliche Erfahrung alle Fähigkeiten mit, die von einem Bürgermeister heute erwartet werden.

Während meines Studiums arbeitete ich bereits viereinhalb Jahre an einem Lehrstuhl mit verwaltungsrechtlichem Schwerpunkt. Meine Abschlussprüfung legte ich im Kommunalrecht ab. Hinzu kommt mein breit gefächertes ehrenamtliches Engagement auf Gemeindeebene. Seit 2007 engagiere ich mich zusammen mit Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen und anderen Gewerbetreibenden auch in der Stadtentwicklungsplanung. Unser Projekt „Kaufhaus Innenstadt Rottenburg“ hat als Ziel, die Innenstadt aufzuwerten, Besucher aus dem weiteren Umkreis anzuziehen und somit mehr Kaufkraft zu schaffen. Durch meine Arbeit für die Tübinger Landtagsabgeordnete Monika Bormann (CDU) und meine journalistische Tätigkeit weiß ich um die Situation vieler Gemeinden unterschiedlicher Größe und verfüge nicht zuletzt über Kontakte, die ich zum Nutzen von Berkheim aktivieren kann. Seit dem vergangenen Jahr absolviere ich berufsbegleitend eine Ausbildung zum Mediator und verstehe es nicht zuletzt deswegen, eine vermittelnde und neutrale Position einzunehmen, die dem Wohle aller Interessengruppen dient.

Die Verwaltung

Die Gemeinde Berkheim verfügt über eine exzellente Verwaltung, die trotz großer Belastung hervorragende Arbeit leistet. Ich will meinen Mitarbeitern ein gerechter Vorgesetzter sein und mit ihnen zusammen den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden einen schnellen und unkomplizierten Service leisten.

Das Rathaus

Rathaus

Das Berkheimer Rathaus ist ein schöner Bau. Eigentlich wäre es schade, ihn abzureißen und damit die Einheit von Kirche, Pfarrstadel, Pfarrhaus und Rathaus zu beenden. Die Diskussion der nächsten Monate soll zeigen, ob es erhalten bleibt oder durch einen Neubau in der Ortsmitte ersetzt wird. Ohne genaue Berechnungen und ein schlüssiges Konzept für das Gruber-Grundstück darf jedenfalls nicht gehandelt werden. Gleichwohl drängt das Landessanierungsprogramm zum schnellen Handeln.

Wie auch immer die Bürgerschaft entscheidet: Service steht bei mir im Vordergrund. Wie angenehm wäre eine Poststelle im Rathaus. Wie praktisch wäre eine Anlaufstelle im Rathaus, die bei Bedarf Hilfe vermittelt und auf ein Netzwerk von Ehrenamtlichen für Fahrdienste, Betreuung und vieles mehr zurückgreifen kann. Ich als Bürgermeister werde zumindest stets eine offene Tür haben und Ansprechpartner für Sie in jeder Situation sein. Das verspreche ich Ihnen.

Die ältere Generation

Wir werden heute immer älter. Das ist gut so. Wir dürfen nur nicht vergessen, unsere Infrastruktur im Ort an die immer älter werdende Bevölkerung anzupassen. Wer jung und mobil ist, fährt mal geschwind nach Erolzheim oder Memmingen zum Einkaufen. Wer aber keine weiten Strecken mehr schafft, für den bedeutet eine gut gestaltete Ortsmitte Aufenthaltsraum und Lebensqualität: Wohnung, Nahversorgung, Kirche, Gastronomie und Freizeitbeschäftigung – all das sollte es hier geben, all das sollte auf kurzem Weg erreichbar sein.

Ich wünsche mir, dass das barrierefreie Wohnen ein voller Erfolg wird. Ich bin froh, dass sich örtliche Bauträger hier zusammengetan haben. Das Projekt bietet wunderbare Voraussetzungen, um im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Die Gemeinde muss alles tun, um diesen Wunsch zu erfüllen. Da Berkheim nicht die Möglichkeit hat, ein Pflegeheim zu errichten, muss die Förderung ambulanter Einrichtungen, wie der organisierten Nachbarschaftshilfe, im Vordergrund stehen. Vielleicht lässt sich auf diese Weise doch noch ein betreutes Wohnen verwirklichen, damit bedürftige Menschen nicht im Alter in eine andere Gemeinde umziehen müssen.

fit

Fit im Alter ist heute schöne Realität. In der Ortsmitte wäre Raum genug für einen Mehrgenerationenplatz. Auf so einem Platz findet man stabile Spiel- und Sportgeräte, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene geeignet sind. Ohne Verletzungsgefahr kann hier jeder im öffentlichen Raum etwas für seine Gesundheit tun. Gleichzeitig wird damit ein Platz der Begegnung mitten im Dorf geschaffen. Beispiele für solche Anlagen gibt es schon in einigen Gemeinden in Baden-Württemberg.

Die jüngere Generation

Kinderbetreuung und Bildung sind teuer. Aber Kinder bedeuten Zukunft. Berkheim darf mit Stolz sagen: Die Gemeinde wächst. Selbst, wenn der Grundsatz gilt, dass Eltern nicht ersetzt werden sollen, wächst der Bedarf an Betreuungsangeboten immer weiter – sei es im Kindergarten oder in der Schule. Es führt kein Weg daran vorbei, die Betreuungszeiten auszuweiten.

Zimmer

Sie müssen mit den Arbeitszeiten der Eltern in Einklang gebracht werden. Wenn das immer am Bedarf orientiert geschieht, werden die Kosten im Rahmen bleiben. Die Auswertung des derzeit durchgeführten Qualitätsmanagements im Kindergarten wird Aufschluss über den Bedarf für die nächste Zeit geben. Baumaßnahmen sind zum Glück keine zu erwarten. Insbesondere die Schule hat noch räumliche Reserven. Immer gilt es zu bedenken: Es geht um das Wohl der Kinder. Aus diesem Grund hat auch der Fahrradweg nach Eichenberg oberste Priorität. Kinder dürfen innerhalb der Gemeinde nicht derartigen Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt werden.

Das Ehrenamt

Die Bürgerinnen und Bürger von Berkheim und den Teilorten engagieren sich über alle Maßen in Vereinen und ehrenamtlichen Organisationen. Die ideelle und finanzielle Unterstützung dieses Engagements ist ein wichtiger Beitrag, den die Gemeinde zu leisten hat. Daran darf sich nichts ändern. Wo es für Ehrenamtliche eine Aufwandsentschädigung gibt, soll diese auf ein einheitliches Niveau angehoben werden. Der Bedarf an einem Lagerhaus für Vereinsmaterialien ist gegeben. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, ein zentrales Lager einzurichten, soll die Gemeinde dies fördern.

Eine besondere Baustelle könnte die Freiwillige Feuerwehr Berkheim werden. Zurzeit erstellt sie einen Bedarfsplan. Solche Bedarfspläne haben mittlerweile die meisten Gemeinden im Land. Nicht zuletzt soll damit gemeindeübergreifend eine flächendeckende Versorgung auf höchstem Niveau ermöglicht werden. Das ist zu befürworten. Ein Wasser führendes Fahrzeug und ein neues Feuerwehrhaus könnten hohe Kosten verursachen, aber notwendig sein. Darauf muss sich die Gemeinde bereits jetzt einstellen.

Das Gewerbe

Unternehmer sind Grundpfeiler der örtlichen Gemeinschaft. Handel und Gewerbe sichern Lebensgrundlagen, schaffen Arbeitsplätze und geben eine Basis, auf der sich ein gesellschaftliches Leben entwickeln kann. Sie sichern das Wohlergehen der Gemeinde durch Mut, Aktivwerden und Erfolg. Eine Gemeinde, die wächst, braucht auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Berkheim braucht daher weitere Gewerbegebiete. Insbesondere nördlich der B 312 wären Flächen, die durch ihre schnelle Anbindung an Bundesstraße und Autobahn attraktiv wären. Berkheim braucht diese Flächen. Der Bürgermeister muss sich dafür einsetzen, dass diese Erweiterung möglich wird und Zuschnitt sowie Preis stimmen, damit weitere solide Unternehmen den Weg in die Gemeinde finden.

Die Natur

Natur

Das Gebiet der Gemeinde wird geprägt durch eine reizvolle Landschaft.Haupt- und Nebenerwerbslandwirte erwirtschaften hier ihren Lebensunterhalt. Futter für die Tierhaltung gedeiht hier genau wie Rohstoff für die Nahwärmeversorgung von Berkheim. Für ein dauerhaft funktionierendes Miteinander bei der Nutzung der Natur wird es darauf ankommen, bei einer möglichen Erweiterung der Nahwärme neue Wege zu gehen. Mit Hilfe von Nachwuchswissenschaftlern der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg könnte rasch ein Konzept entwickelt werden, das hier Wege und Möglichkeiten für Berkheim aufzeigt.

In ihrer Freizeit genießen Einheimische und Auswärtige Berkheims Natur zu Fuß oder auf dem Rad. Wenn der Radweg zwischen Eichenberg und Berkheim gebaut ist, sind zwei Täler verbunden, die zum Sonntagsausflug wie zum Fahrradtourismus entlang der Barockstraße einladen. Die ausgezeichnete und weithin bekannte Gastronomie lädt hier Menschen zum Verweilen ein.

Die neue Mitte

Ende 2012 ist klar, wie Berkheims neue Mitte aussieht. Denn innerhalb dieser kurzen Zeit muss sich die Bürgerschaft einig sein, was sie mit dem Rathaus und dem Gruber-Grundstück machen will. Bis Ende 2012 muss das Projekt – wie auch immer es dann ausgestaltet ist – abgeschlossen sein, wenn die Fördermittel aus dem Landessanierungsprogramm nicht verfallen sollen.

mitte

Die Ortsmitte muss vor allem für ältere Menschen gestaltet sein. Sie müssen hier ihren Lebensmittelpunkt finden, sich versorgen und aufhalten können. Die Nahversorgung ist heute schon gewährleistet. Der Ansiedlung eines Supermarkts stehe ich daher sehr skeptisch gegenüber. Bietet er nicht alles, was verlangt wird, kauft jeder, der ein Auto hat, auswärts. Letztlich entscheidet der Kunde selbst, ob ein Geschäft läuft oder nicht.

Kontakte zu Stadtplanern haben mich auf die Idee eines Mehrgenerationenplatzes gebracht. Hier würde also ein geräumiger Dorfplatz entstehen, der mit Bewegungsgeräten ausgestattet zum Aufenthalt einlädt und zum Treffpunkt der Bevölkerung wird. Diese Planung ließe sich mit oder ohne Rathausneubau verwirklichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

Portrait

 

 

  Schrift